Jetzt vorsorgen: Afrikanische Schweinepest steht vor der Tür!

Biosicherheit verbessern mit der „ASP- Risikoampel“

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) steht vor Brandenburgs Türen: 80 Kilometer vor der deutsch-polnischen Grenze zu Brandenburg ist am Donnerstag bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in Westpolen Afrikanische Schweinepest festgestellt worden.

Neben einem Kontakt zu infiziertem Schwarzwild bedroht auch ein Eintrag durch Personen- und Fahrzeugverkehr aus Risikogebieten hierzulande unsere Haus- und Wildschweinbestände. Die polnischen und deutschen Schweinehalter*innen sind nun ganz besonders gefordert, den eigenen Betrieb auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

Hilfestellung dabei bietet die „ASP-Risikoampel“ von der Universität Vechta, die gemeinsam mit dem Friedrich Loeffler-Institut (FLI) und einem bundesweit aufgestellten Expertenpanel aus tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis, Behörden, Wirtschaft und Wissenschaftlern erarbeitet wurde. Unter www.risikoampel.uni-vechta.de wird jedem Betrieb die Möglichkeit gegeben den eigenen Betrieb auf Schwachstellen hin überprüfen zu lassen – kostenfrei und anonym.

So geht's:

  1. www.risikoampel.uni-vechta.de aufrufen
  2. Beantworten Sie ca. 100 Fragen zu Arbeitsabläufen und zu Vorkehrungen für die Biosicherheit in Ihrem Betrieb (Aufwand: ca. 1 Stunde)
  3. Sie erhalten direkt ein Ergebnis:
    • Ihre betriebsspezifische Risikobewertung
    • eine Optimierungsanalyse mit fachlichen Erläuterungen zu den Risiken
    • eine To-Do Liste um das ASP-Eintragsrisiko in Ihrem Betrieb zu minimieren
  4. Das Ergebnis können Sie abspeichern und ausdrucken



Ansprechpartnerinnen:
Universität Vechta | Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen
Dr. Maria Gellermann, maria.gellermann@uni-vechta.de
Dr. Barbara Grabkowsky, Barbara.grabkowsky@uni-vechta.de


M. Gellermann (l.) und B. Grabkowsky (r.) mit
Ralf Martens (Böseler Goldschmaus 2.v.r.,) und
Betriebsleiter während eines Betriebsbesuches
zur Evaluation der Risikoampel